| SVA verliert 0:3 gegen SVA |
| Montag, 10. Mai 2010 | |
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Die Kraft bei den Fußballern des SVA Bad Hersfeld reichte am vergangenen Samstag beim 0:3 (0:0) im Hessenligapiel gegen Viktoria Aschaffenburg etwas mehr als eine Stunde. Treffer waren noch keine gefallen.
Mit Einsatzwillen hatten die SVA-Akteure bis dahin die leichten spielerischen Vorteile der Aschaffenburger wettgemacht. Das sah auch Viktoria-Trainer Marco Roth so. „Das war in der ersten Hälfte ein ganz schwaches Spiel. Ich hatte das Gefühl, meiner Manschaft helfen zu müssen“. Also wechselte er sich in der 66. Minute selbst ein. Sofort ging der 37-Jährige in die Spitze und stiftete Verwirrung in der Asbacher Hintermannschaft. Die Konsequenz daraus: In der 68. Minute zappelte das Leder zum ersten Mal im Asbacher Gehäuse. Steffen Bachmann hatte getroffen. Der Auftritt des „Bullen“ Nur fünf Minuten später hatte Marco „Bulle“ Roth seinen großen Auftritt. Mit all seiner Routine schob er im Asbacher Strafraum den Körper zwischen den Ball und Gegenspieler Christoph Wiegand, zog ab und versenkte das Leder flach im langen Eck. Auch am dritten Aschaffenburger Treffer war Roth maßgeblich beteiligt. In der Schlussminute köpfte er den Ball von der Grundlinie auf Nikola Jovanovic, dessen Schuss noch vor der Torlinie abgeblockt wurde. Der zweite Versuch von Markus Gaubatz schlug jedoch im Asbacher Gehäuse ein. Zu Beginn des Spiels hatte noch nichts auf einen derart deutlichen Erfolg der Aschaffenburger hingedeutet. Bereits in der 9. Minute hatte Asbachs Christian Winter Pech bei einem Pfostentreffer. In der 22. Minute dann die Doppelchance für die Viktoria: Bachmanns Schuss Richtung Tordreieck faustete Panthen zur Ecke. Aus dieser resultierte dann ein Lattenkopfball von Markus Gaubatz. In der 33. Minute dann wieder helle Aufregung im Aschaffenburger Strafraum. Zubayr Amiri hatte in der Rückwärtsbewegung geschlafen und war von Daniel Heß überlaufen worden. Dessen scharfe Hereingabe klärte Markus Wosiek in höchster Not zur Ecke. Bis zur Halbzeitpause sollte dies der letzte Aufreger gewesen sein. Asbachs Trainer Norbert Rickert war nach dem Spiel zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben aus unseren Möglichkeiten wieder einmal das Beste gemacht. Wenn immer wieder Spieler verletzt ausfallen, andere angeschlagen zurückkommen und einige dann auch noch in der Zweiten spielen müssen, dann fehlt halt irgendwann die Luft“, argumentierte der Coach des Hessenliga-Absteigers. Rickert sieht nicht schwarz Darauf angesprochen, dass mittlerweile acht Akteure dem SVA Bad Hersfeld für die kommende Saison einen Korb gegeben haben, entgegnete Rickert: „Es wird an diesem Wochenende noch viele Gespräche geben. So schwarz sehe ich die ganze Situation nicht. Wir werden Ruhe bewahren“. von hersfelder-zeitung.de |
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