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2:0 - SVA ist willensstark
Montag, 30. März 2009
alex MüllerBeim SVA Bad Hersfeld herrschte nach dem 2:0 (0:0)-Erfolg im Heimspiel der Fußball-Verbandsliga gegen den RSV Petersberg doppelte Freude. Nicht nur über die drei Punkte konnten die Gelb-Schwarzen jubeln, sondern auch darüber, dass sie mit einer willensstarken Leistung den Gegner niedergekämpft hatten. Nur die Verletzung von Alexander Ebinger träufelte einen Wermutstropfen in den Kelch der Erfolgsmeldung.

Was war passiert? - Der Mittelfeldspieler musste nach knapp einer Viertelstunde wegen starker Schmerzen in der Seite ausgewechselt werden. "Weil ihm wahrscheinlich die Luft wegblieb, ist er auf der Bank sogar bewusstlos geworden", sagte SVA-Vorsitzender Reinhard Buchhagen. Erst der herbeigerufene Notarzt konnte ihn wieder stabilisieren. "Ich hoffe, dass es nix Schlimmes ist", so Steffen Oelschläger. Denn dem Asbacher Trainer droht, dass ihm das Personal ausgeht. Neben Ebinger verletzten sich auch Benni Glock (Hüftprellung) und auch Andreas Brieschke (Zerrung). Verletzt sind unter anderem noch Tim Gonnermann, Peter Göbel und Sebastian Fey. Michael Geier wurde angeschlagen für Glock eingewechselt, zeigte aber eine prima Leistung. Die Verletzungen waren in der ersten Hälfte in erster Linie dafür verantwortlich, dass der SVA kaum ins Spiel fand. Chancen für Roger Domachowski und Christian Winter zu Beginnn - das wars dann auch aus Asbacher Sicht in einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit, in der es zum Ärger der Fans auch noch stark regnete. Erst kurz vor dem Seitenwechsel wurde es interessanter. Denis Masic grätschte im Strafraum gegen RSV-Stürmer Sebastian Büttner - Elfmeter. Doch Christian Kirbus ahnte die Ecke des RSV-Schützen Heiko Rützel. "Ich hab' auf seine linke Ecke spekuliert", sagte der SVA-Keeper über den gehaltenen Elfer.

Bilder von Friedhelm Eyert gibts in der Galerie Führung verlieh Sicherheit

War es der parierte Strafstoß? Oder später das 1:0 in der 69. Minute durch Christian Winter, das dem SVA wieder Sicherheit verlieh? "Klar, der Sieg geht auf die Kappe von Kirbus", gab Torschütze Winter artig Komplimente weiter. Roger Domachowski, der eine glänzende Partie zeigte, hatte bei Winters Tor auf rechts zwei Abwehrspieler ausgetanzt und dem Torschützen fünf Meter vor der Linie den Ball mustergültig vor die Füße gelegt. "Der Führungstreffer hat uns endlich Räume für Konter freigemacht", sagte Geier nach dem Schlusspfiff. Einen davon konnte dann auch Domachowski nutzen. In der Nachspielzeit war ihm nach toller Vorbereitung von Alex Müller das 2:0 vergönnt.

SVA: Kirbus, Glock (60. Geier), Wahl, Veapi, Masic, Brieschke (27. Wiegand), Mustafi, Ebinger (16. Wiegand), Winter, Heß, Domachowski.

RSV Petersberg: Motzkus, Birzaza, Hehrmann (35. Vey), Fiedler, Kircher (19. Germann), Schorstein, Burg (82. Quanz), Albrecht, Kirsch, Rützel, Büttner. SR: Steffen Rabe (Asphe), Z: 120, Tore: 1:0 Winter (69.), 2:0 Domachowski (90.+2).

von hersfelder-zeitung.de vom 29.03.2009
 
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